De Gudsekop
Zeilen op een
originele platbodem

Geschichtliches: Von Kartoffeln zu Menschen

Der Skûtsje ''de Gudsekop'' ist ein friesisches Flachbodenschiff mit reicher Geschichte. Das Schiff wurde 1908 in Joure in der Werft Auke Holtrop van der Zee für Cornelis Walma & Sohn gebaut. Bis 1934 wurde es unter dem Namen Friesland benutzt um Kartoffeln von Bauernhöfen zum Kartoffelgroβhandel zu transportieren. Als in den 30er Jahren die meisten Kartoffelhändler auf Frachtwägen umstiegen, wurde das Schiff zu einem Spottpreis an die Seepfadfindergruppe ''Greate Pier'' in Sneek verkauft. Diese tauften das Schiff nach einem gleichnamingen Teich in ''de Gudsekop'' um. Der Name bedeutet Pferdekopf und angeblich hatte (oder hat) ein nahegelegenes Stück Grasland die Form eines Pferdekopfes.

Gudsekop zum Zeitpunkt des Scouting Sneek,
1956 Die Seepfadfinder bauten es um, sodass darauf auch Gruppen segeln konnten. Während des zweiten Weltkrieges stand die Pfadfinderbewegung gezwungenermaßen still. Nach dem Krieg wurde das ziemlich verwahrloste Schiff durch die Pfadfinder wieder in Gebrauch genommen und mit vereinten Kräften seetüchtig gemacht. Diese segelten fast jedes Wochenende und auch ein paar Wochen im Sommer. 1959 schlägt erneut das Schicksal zu: Während eines Segelausflugs in Sneek (Sneekweek) stirbt der Skipper Ament, am Ruder der Gudesekop stehend, an einem Herzanfall. Durch den Verlust an Erfahrung und die ständig steigenden Unterhaltskosten wurden die Pfadfinder schweren Herzens dazu gezwungen, das Schiff 1960 an die ''Vrijzinnig Christelijke Jeugd Centrale'' (VCJC) zu verkaufen.

Die VCJC organisierte allerlei Aktivitäten für Jugendliche. Durch den Kauf des Schiffes wurde Segeln damit fester Bestandteil dieser Liste an Aktivitäten. In den 90er Jahren nahm die Teilnehmerzahl der von VCJC organisierten Aktivitäten ständig ab und nur noch wenige Unterabteilungen der Organisation waren aktiv. Segeln blieb eine der erfolgreicheren Aktivitäten und 1998 wurde die Stiftung De Gudsekop gegründet. Seitdem ist das Schiff Eigentum der Stiftung, mit dem Ziel das Schiff in seinem originalen Zustand zu erhalten und damit auf traditionelle Weise zu segeln.

Gegenwart: Segeltouren und Kurse für Segeln auf Flachbodenschiffen

Auch heutzutage kann das mehr als ein Jahrhundert alte Schiff noch ein ''Original'' genannt werden. Die Gudsekop hat im Gegensatz zu gleichartigen Schiffen zum Beispiel keinen Motor. Wenn Segeln nicht möglich ist, muss wieder gestakt oder getreidelt werden. Dies und vieles mehr macht Segeln auf der Gudsekop zu einem einzigartigem Erlebnis.

Gudsekop in Woudenderrakken,
1989 Dank dem freiwilligen Einsatz einer Gruppe von Skippern und anderer Beteiligter ist die Gudsekop ständig in holländischen Gewässern unterwegs. Das  Schiff ist von April bis Ende Oktober im Einsatz. Segeltouren starten im Heimathafen Akkrum. Jeder - mit und ohne Segelerfahrung - kann für ein Wochenende oder eine Woche Segeln anheuern, wobei erwartet wird, dass alle beim Segeln mithelfen. Auβerdem organisiert die Stiftung jährlich einige Flachbodenkurse, bei denen die Teilnehmer das segeln auf einem Flachbodenschiff ohne Motor erlernen. Schließlich verlangt das verantwortungsvolle Fahren auf einem Schiff ohne Motor viel Geschick und Kenntnisse von der Besatzung. Die meisten Aktivitäten sind für alle zugänglich um möglichst vielen die Erfahrung dieser Art des Segelns zu ermöglichen.

Die Takelage des Schiffs ist typisch ''holländisch'' und besteht aus einem Groβsegel und einer Fock. Das Groβsegel wird mit zwei Fallen (Klaufall und Piekfall) gehisst. Außerdem kann mit dem Kattfall das Segel nach oben gezogen werden (das sogenannte katten). Eine Dirk zum hissen des hinteren Teils des Baums vervollständigt die Takelage. Alle Fallen zusammen erlauben es, das Segel an verschiedenste Bedingungen anzupassen: Sowohl schmale Kanäle als auch die Binnenmeere zählen zu den Heimatgewässern der Gudsekop.

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Gudsekop Crew auf dem Achterdeck

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